Hallo ihr Lieben,
So, heute Abend bzw. morgen früh soll es losgehen… Ich bin wirklich gespannt. Mein Plan ist es heute Abend die letzte Zigarette zu rauchen und ab morgen als glücklicher Nichtraucher für immer aufzustehen.
Dabei mache ich mir jetzt schon große Sorgen, wie es am Morgen sein wird.. Werde ich gleich am ersten tag die Morgenzigarette vermissen? Und wie ist es mit den Entzugserscheinungen?
Da das ja mein erster Versuch ist, mit dem Rauchern aufzuhören, habe ich absolut keine Erfahrungen… bekannte haben auch aufgehört und alle hatten ein Mittel auf das sie schworen. Ein Freund hat mir beispielsweise empfohlen, dass ich unbedingt Nikotinpflaster brauche, um keine Entzugserscheinungen zu spüren, aber das finde ich irgendwie dumm…
Wie ich in diesem Beitrag über Hilfsmittel beim Rauchen aufhören (Quelle: Rauchstopp.info) gelernt habe, gibt es zwei Methoden, um erfolgreich Nichtraucher zu werden. Die Schlusspunkt-Methode (=Ich höre sofort auf) und die Reduktionsmethode (=Ich höre schrittweise auf). Da kann ich jetzt natürlich nur für mich sprechen, aber wenn man das so lange in die Länge zieht, bin ich mir nicht sicher, ob man damit so erfolgreich ist…
Und da das Nikotin ja eh nach wenigen Tagen schon aus dem Körper ist, denke und hoffe ich, dass damit das meiste bereits überwunden ist. Aber auch davon werde ich euch in ein paar Tagen berichten können.
Gestern habe ich ja schon gesagt, dass ich mir bereits ein paar Gedanken zu meinem Rauchstopp gemacht habe. Lass mich euch kurz von meinem Warum erzählen.
Im Internet habe ich viel darüber gelesen, dass die Motivation das Wichtigste beim Rauchen aufhören ist. Als ich mir Gedanken gemacht habe, ist mir bewusst geworden, wie schlecht und gefährlich das Rauchen eigentlich ist… Ich fühle mich so eingeengt und willensschwach, das muss sich wirklich ändern!
Klar, ich rauche irgendwie gerne, aber da ich nun immer häufiger starke Hustenanfälle bekomme und beim Treppensteigen immer total außer Atem bin, beginne ich umzudenken: Warum rauche ich überhaupt so gerne? Ich meine, am Ende ist das Rauchen sehr sinnbefreit und es macht mich krank.
Ich schätze, das hat viel mit der Gewohnheit zu tun.. Was ist ein Bier oder ein Kaffee ohne Zigarette in der Hand? Wenn du auch Raucher bist, dann kennst du das vielleicht. Eigentlich ist es nur Genuss und weil ich das schon 25 Jahre so gemacht habe. Ich hoffe sehr, das ich mit der Umstellung nicht allzusehr zu kämpfen habe.
Ich habe einfach keine Lust mehr auf die ganzen Nachteile und mein Sohn redet mir ständig in’s Gewissen, dass ich doch aufhören soll. Meine Frau raucht auch nicht und ich glaube, dass ich ihr mit meinem Rauchstopp einen großen Gefallen tun würde..
Ansonsten habe ich mir bereits erste Gedanken dazu gemacht, wie ich ab morgen meinen Alltag rauchfrei gestalten möchte. Das sind meine Maßnahmen kurz und knapp zusammengefasst:
- Kein Kaffee am Morgen
- Immer Kaugummis in der Hosentasche
- Stressball liegt Griffbereit
- Kein Alkohol die ersten 14 Tage (habe ich mir zumindest so vorgenommen)
- Kollegen und Freunde Bescheid gesagt (mal schauen, wie sie reagieren)
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie mein Leben ab morgen aussehen wird.
Ihr hört von mir, wenn es etwas Neues gibt. Wünscht mir viel Glück!
Liebe Grüße
– Frank